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Eventualforderungen, Eventualschulden und Bürgschaftsverpflichtungen

Eventualforderungen bestanden per 30. Juni 2016 in Höhe von 20 Mio. € (per 31. Dezember 2015: 68 Mio. €, per 30. Juni 2015: 61 Mio. €) und umfassen überwiegend einen Rückforderungsanspruch im Zusammen-hang mit geleisteten Baukostenzuschüssen, der jedoch der Höhe und dem Zeitpunkt der Fälligkeit nach zum Abschlussstichtag nicht hinreichend sicher bestimmt war.

Zum Bilanzstichtag sind grundsätzlich für sämtliche Aktivverfahren aufgrund der hohen Unsicherheit bezogen auf Erstattungsansprüche, -zeitpunkt und -wahrscheinlichkeit keine Eventualforderungen erfasst.

Die Eventualschulden setzen sich wie folgt zusammen:

[in Mio. €]

30.06.
2016

31.12.
2015

30.06.
2015

Eventualschulden aus der Begebung
und Übertragung von Wechseln

3

Sonstige Eventualschulden

88

85

109

Insgesamt

91

85

109

In den sonstigen Eventualschulden sind unter anderem Risiken aus Rechtsstreitigkeiten berücksichtigt, die aufgrund der erwarteten Eintrittswahrscheinlichkeit von weniger als 50% nicht als Rückstellungen bilanziert wurden.

Darüber hinaus bestanden per 30. Juni 2016 Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften von 33 Mio. € (per 31. Dezember 2015: 35 Mio. €, per 30. Juni 2015: 36 Mio. €). Weiterhin dienten Sachanlagen mit Buchwerten von 5 Mio. € (per 31. Dezember 2015: 6 Mio. €, per 30. Juni 2015: 6 Mio. €) der Besicherung von Krediten. Der Ausweis betrifft im Wesentlichen Schienen­­fahrzeuge und Busse, die bei den operativen Gesellschaften der Segmente DB Arriva und DB Fernverkehr im Einsatz sind.

Der DB-Konzern bürgt im Wesentlichen für Beteiligungsgesellschaften und Arbeitsgemeinschaften und haftet gesamtschuldnerisch für alle Arbeitsgemeinschaften, an denen er beteiligt ist.

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