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Entwicklung im ersten Halbjahr

  • Positive Leistungsentwicklung aufgrund des Wegfalls negativer Effekte sowie der Verbesserung des Angebots.
  • Anhaltend intensives Wettbewerbsumfeld belastet die Umsatz- und Ergebnisentwicklung.
 

1. Halbjahr

Veränderung

DB Fernverkehr

2016

2015

absolut

%

Pünktlichkeit Schiene in %

78,4

78,8

Anschlussgrad Fernverkehr/
Fernverkehr in %

86,4

87,7

Reisende Schiene in Mio.

66,7

60,3

+6,4

+10,6

Reisende Fernbus in Mio.

0,4

0,4

Verkehrsleistung Schiene in Mio. Pkm

18.835

17.044

+1.791

+10,5

Verkehrsleistung Fernbus in Mio. Pkm

102,7

96,5

+6,2

+6,4

Betriebsleistung in Mio. Trkm

71,6

67,4

+4,2

+6,2

Auslastung in %

50,5

49,1

Gesamtumsatz 1) in Mio. €

2.006

1.916

+90

+4,7

Außenumsatz 1) in Mio. €

1.932

1.841

+91

+4,9

EBITDA bereinigt 1) in Mio. €

184

196

–12

–6,1

EBITDA-Marge (bereinigt) 1) in %

9,2

10,2

EBIT bereinigt 1) in Mio. €

54

57

–3

–5,3

Brutto-Investitionen in Mio. €

156

141

+15

+10,6

Mitarbeiter per 30.06.1) in VZP

16.443

16.489

–46

–0,3

1)  Vorjahreszahl angepasst.

Die Pünktlichkeit im Fernverkehr ist leicht zurückgegangen. In der Folge ging auch der Anschlusserreichungsgrad Fernverkehr/Fernverkehr zurück. Der Rückgang ist auf die Betriebserschwernisse, speziell durch die hohe Bautätigkeit und eine eingeschränkte Infrastrukturverfügbarkeit, zurückzuführen.

Seit dem zweiten Quartal ist allerdings eine Stabilisierung des Pünktlichkeitsverlaufs erkennbar. Die Effekte aus der Wirkung von Verbesserungsmaßnahmen sollten sich im weiteren Jahresverlauf zeigen. Die Beginnplanmäßigkeit der Fernverkehrszüge in den großen Bahnhöfen lag teilweise 15 Prozentpunkte über der des Vorjahreszeitraums, seit Jahresbeginn insgesamt rund 6 Prozentpunkte. Durch die Optimierungen in der Instandhaltung der ICE-Flotte konnten die Fahrzeugstörungen bei Antrieb und Bremsen um 17% reduziert werden.

Im ersten Halbjahr 2016 verzeichnete DB Fernverkehr eine positive Entwicklung im Schienenverkehr. Reisendenzahl, Verkehrs- und Betriebsleistung erhöhten sich. Treiber der Entwicklung waren der Wegfall von Einschränkungen durch Streiks und Unwetter im ersten Halbjahr 2015. Die Inbetriebnahme der Neubaustrecke VDE 8.2 (Erfurt – Halle/Leipzig), die Ausweitung der Sylt-Verkehre sowie Angebotsmaßnahmen stützten diese Entwicklung. Negativ wirkten dagegen die Sperrung der Schnellfahr­strecke zwischen Hannover und Kassel im April 2016 sowie Einschränkungen durch den Stellwerksbrand in Mülheim an der Ruhr. Die Auslastung der Züge ist infolge der höheren Reisendenzahl leicht gestiegen. eine positive Entwicklung im Schienenverkehr. Reisendenzahl, Verkehrs- und Betriebsleistung erhöhten sich. Treiber der Entwicklung waren der Wegfall von Einschränkungen durch Streiks und Unwetter im ersten Halbjahr 2015. Die Inbetriebnahme der Neubaustrecke VDE 8.2 (Erfurt – Halle/Leipzig), die Ausweitung der Sylt-Verkehre sowie Angebotsmaßnahmen stützten diese Entwicklung. Negativ wirkten dagegen die Sperrung der Schnellfahr­strecke zwischen Hannover und Kassel im April 2016 sowie Einschränkungen durch den Stellwerksbrand in Mülheim an der Ruhr. Die Auslastung der Züge ist infolge der höheren Reisendenzahl leicht gestiegen.

Die Ausweitung des Fernbusgeschäfts durch die Einführung neuer Linien führte zu gestiegenen Leistungen im Busverkehr.

In diesem Umfeld entwickelten sich Gesamt- und Außenumsatz über dem Niveau des ersten Halbjahres 2015. Zu­­sätzlich wirkten Erlöse aus den Flüchtlingsverkehren aus dem Jahr 2015 und dem ersten Halbjahr 2016 positiv.

Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Ertäge (+11,2%) ist im Wesentlichen auf den Schadenersatz für die verspäteten Fahrzeuglieferungen zurückzuführen. Gegenläufig wirk­­ten geringere Entschädigungen für Fahrzeugunfälle sowie Versicherungserstattungen.

Der Anstieg des Materialaufwands (+7,8%) wurde insbesondere durch preis- und mengenbedingt gestiegene Infrastrukturaufwendungen sowie höhere Instandhaltungsaufwendungen verursacht.

Der Personalaufwand (+1,4%) stieg tarifbedingt.

Die Abschreibungen (–6,4%) verringerten sich. Dieser Rückgang ist darauf zurückzuführen, dass im ersten Halbjahr 2016 ICE-3-Züge das Ende der bilanziellen Nutzungsdauer erreicht haben. Gegenläufig wirkten Fahrzeugbeschaffungen von ICE 3 der BR 407 und IC 2.

Die positive Ertragsentwicklung konnte die gestiegenen Aufwendungen nur zum Teil kompensieren, sodass es zu einer Verringerung der bereinigten Ergebnisgrößen EBITDA und EBIT kam.

Die Brutto-Investitionen sind vor allem aufgrund von Fahrzeugbeschaffungen und Werkstattprojekten gestiegen.

Die Zahl der Mitarbeiter ging per 30. Juni 2016 aufgrund von Anpassungen bei der DB European Railservice GmbH leicht zurück.

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