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Ereignisse im ersten Halbjahr

Entwicklung im Fernbusmarkt

Für den Fernbusmarkt wird für 2016 mit einem Zuwachs unter dem Niveau der Vorjahre gerechnet. Der Markt ist durch gegenläufige Entwicklungen geprägt.

Wir konnten die angestrebte Vervierfachung des Angebots bereits im Frühjahr 2016 erreichen und haben damit in Deutschland ein nahezu flächendeckendes und auf den Hauptrouten eng getaktetes Angebot etabliert. Ein signifikant gestiegener Marktanteil ist die Folge, berlinlinienbus.de ist nun der zweitgrößte Anbieter auf dem Markt. Der größte Marktteilnehmer hat viele Verbindungen neu geplant oder sogar eingestellt. Gleichzeitig hat er aber auch einen Wettbewer­­ber übernommen, europaweit zahlreiche eigene Länder­gesellschaften gegründet und ist Kooperationen mit weiteren Wettbewerbern eingegangen. 

Fahrzeugverfügbarkeit verbessert

Die Verfügbarkeit der ICE-Flotte hat sich gegenüber dem ersten Halbjahr 2015 leicht verbessert:

  • Kontinuierliche Reduzierung von Antriebs- und Bremsdefekten.
  • Durchführung einer Vielzahl stabilisierender Maßnah­­men wie der Erhöhung von Entstörkapazitäten sowie der Optimierung der Entstörvorbereitung.
  • Zulassung zwölf neuer ICE-3-Triebzüge (BR 407) für Frankreichverkehre.
  • Belastend wirkte ein weiterhin erhöhter Tauschbedarf bei den Antrieben der ICE-1- und ICE-2-Züge als Folge der Probleme durch verdrehte Radscheiben, Strom­richterausfälle und Austausch der Bremshohlwellen.

Die Umrüstung der ICE-3-Flotte mit neuen Treibradsätzen startete Ende Juni 2015 und wird voraussichtlich bis 2018 andauern. Für die neuen Radsätze der ICE-T-Flotte ist die Inbetriebnahmegenehmigung weiterhin nicht erteilt. Die Abstimmungen mit dem EBA dauern an und erfordern voraussichtlich weitere Messfahrten.

Nach der Inbetriebnahme der neuen Doppelstockzüge Intercity 2 (IC 2) Mitte Dezember 2015 zeigen die Fahrzeuge mehrere Probleme im Betrieb. Unter anderem führen Störungen der Türen und der Zugsteuerung zu häufigen Verspätungen. Auch das Fahrverhalten war nicht zufriedenstellend. Als Reaktion haben wir den Plan zur Betriebseinführung angepasst. Die Einführung auf der Linie Köln – Dresden wird erst zum Fahrplanwechsel 2016 erfolgen. Inzwischen konnte das Fahr­verhalten der Züge deutlich stabilisiert werden. Außerdem werden aktuell zwei Ansätze zur Lösung der Problematik des Wankens erprobt. Im weiteren Jahres­verlauf wird durch den Hersteller ein zusätzliches Programm zur Behebung von Mängeln durchgeführt. Anfang 2017 sollen die Fahrzeuge zudem noch fehlende Funktionen erhalten. 

Fahrzeugprojekte im Fernverkehr

Von März bis Juni 2016 wurde das Programm ReSET als Teil von ZUKUNFT BAHN    zur Verbesserung der Qualität durchgeführt. Ziel war es, durch kurzfristige Spezialbehandlungen Funktionsstörungen in kundenrelevanten Bereichen an den ICE-Zügen zu beseitigen. So erfolgten intensive Innen- und Außenreinigungen, eine optische Neugestaltung der WCs sowie bedarfsweise der Austausch von Sitzpolstern und Armlehnen.

Die Vorbereitungen für das Redesign des ICE 3 wurden fortgeführt. Die Serienumrüstung wird Ende 2016 beginnen. Die bisher noch nicht mit dem europäischen Zugsicherungssystem ETCS ausgerüsteten ICE 3 werden während des Re­­designs mit diesem ausgerüstet.

Die Stabilisierung unserer IC- und EC-Flotte mit zusätzli­­chen Technikmaßnahmen im Rahmen von ICmod ist weitest­­gehend abgeschlossen.

Die Zulassungsfahrten des ICE 4 wurden im ersten Halbjahr 2016 erfolgreich abgeschlossen. 

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