• Suche
  • Druck-Center
  • Download Center
  • IR-Kontakt

Entwicklung im ersten Halbjahr

  • Zunehmender Wettbewerb im liberalisierten Bahnstromnetz.
  • Neukundengewinnung im Bereich stationäre Energien.
  • Energiepreise weiter rückläufig.
  • Günstigere Bezugskonditionen aus laufenden Verhandlungen im Bezugsportfolio und der Inbetriebnahme neuer hocheffizienter Energieerzeugungsanlage
 

1. Halbjahr

Veränderung

DB Netze Energie

2016

2015

absolut

%

 

Versorgungs­sicherheit in %

99,99

99,99

Traktionsstrom
(16,7 Hz und Gleichstrom) in GWh

4.378

4.290

+88

+2,1

Durchleitung Traktionsstrom
(16,7 Hz) in GWh

755,4

606,9

+148,5

+24,5

Stationäre Energien
(50 Hz und 16,7 Hz) in GWh

8.532

6.635

+1.897

+28,6

Dieselkraftstoff in Mio. l

217,7

209,7

+8,0

+3,8

 

Gesamtumsatz in Mio. €

1.391

1.392

–1

–0,1

Außenumsatz in Mio. €

591

552

+39

+7,1

EBITDA bereinigt in Mio. €

98

70

+28

+40,0

EBIT bereinigt in Mio. €

63

36

+27

+75,0

ROCE in %

12,9

7,3

Capital Employed per 30.06. in Mio. €

978

981

–3

–0,3

Netto-Finanzschulden
per 30.06. in Mio. €

254

254

Tilgungsdeckung in %

41,4

27,0

Brutto-Investitionen in Mio. €

49

46

+3

+6,5

Netto-Investitionen in Mio. €

20

20

Mitarbeiter per 30.06. in VZP

1.756

1.752

+4

+0,2

Das hohe Niveau der Versorgungssicherheit konnte beibehalten werden.

Die für konzernexterne Kunden durchgeleiteten Traktionsstrommengen stiegen infolge des zunehmenden Preiswettbewerbs seit der Öffnung des Bahnstromnetzes.

Der Anstieg der Nachfrage nach Dieselkraftstoffen resul­­­tierte vor allem aus dem konzerninternen Personennahverkehr.

Im Bereich der stationären Energien nahm die Absatzmenge konzernexterner Kunden weiter deutlich zu.

Der konzerninterne Umsatz ging aufgrund der Entwicklung der Primärenergiepreise, insbesondere der Diesel­­preise, zurück. Im Gesamtumsatz wirkte der Nachfrage­anstieg konzernexterner Kunden im Bereich stationäre Ener­­­gien und Traktionsenergie gegenläufig, was zum Anstieg des Außenumsatzes führte.

Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen aufgrund von Sondereffekten aus Rückstellungen für die Stilllegung und Entsorgung des Gemeinschaftskraftwerks Neckarwestheim (GKN).

Der Materialaufwand (–1,9%) ging infolge des rückläufigen Preisniveaus auf den Primärenergiemärkten sowie durch Einsparungen aus Kraftwerksverträgen sowie aus der Endabrechnung 2015 für das GKN zurück. Gegenläufig wirkten absatzbedingt höhere Bezugsmengen für Strom und Diesel sowie der Anstieg der Instandhaltungsaufwendungen.

Der Personalaufwand (+1,1%) erhöhte sich tarifbedingt.

Der sonstige betriebliche Aufwand (+9,6%) stieg vor allem aufgrund erhöhter Aufwendungen für IT-Leistungen infolge von Anpassungen der Abrechnungssysteme an regulatorische Anforderungen.

Die Abschreibungen (+3,0%) erhöhten sich infolge der laufenden Investitionstätigkeit sowie der Absetzung von Zuschussrückforderungen des EBA.

Insgesamt resultierte aus den gestiegenen Erträ­­gen sowie dem Rückgang der Aufwendungen für Energiebezug ein Anstieg der operativen Ergebnis­größen.

Die positiven Effekte aus dem verbesserten operativen Ergebnis führten bei einem annähernd unveränderten Capital Employed zu einem deutlich verbesserten ROCE.

Die Netto-Finanzschulden sind unverändert. Bedingt durch den gestiegenen operativen Cashflow verbesserte sich die Tilgungsdeckung spürbar.

Der Anstieg der Brutto-Investitionen spiegelt die durch höhere Investitionszuschüsse aus der LuFV II verstärkten Investitionen in den Erhalt und die technische Weiterentwicklung des Bestandsnetzes wider.

Die Zahl der Mitarbeiter war per 30. Juni 2016 annähernd unverändert.

zur GRI-Übersicht
nach oben