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Entwicklung im ersten Halbjahr

  • Entwicklung durch Ausschreibungsverluste geprägt.
  • Positive Effekte aus dem Wegfall der Streikeffekte aus dem ersten Halbjahr 2015.
  • Belastungen aus Tarifsteigerung.
 

1. Halbjahr

Veränderung


DB Regio

2016

2015

absolut

%

 

Pünktlichkeit Schiene in %

95,2

95,0

Pünktlichkeit Bus in %

91,2

91,6

Reisende in Mio.

1.267

1.264

+3

+0,2

     davon Fernbus

0,4

0,3

+0,1

+33,3

Verkehrsleistung in Mio. Pkm

24.068

24.771

–703

–2,8

     davon Fernbus

124,7

79,2

+45,5

+57,4

 

Gesamtumsatz in Mio. €

4.280

4.254

+26

+0,6

Außenumsatz in Mio. €

4.223

4.205

+18

+0,4

Bestellerentgelt in Mio. €

1.964

1.910

+54

+2,8

EBITDA bereinigt in Mio. €

651

666

–15

–2,3

EBIT bereinigt in Mio. €

334

348

–14

–4,0

Brutto-Investitionen in Mio. €

137

339

–202

–59,6

Mitarbeiter per 30.06. in VZP

35.957

36.629

–672

–1,8

Die Pünktlichkeit im Schienenverkehr war insgesamt annähernd stabil, lag dabei in einzelnen Produkten allerdings auch leicht besser. Dies ist unter anderem auf das Programm zur Verbesserung der Pünktlichkeit auf 34 ausgewählten Linien im Regional- und S-Bahn-Verkehr zurückzuführen.

Im Busverkehr ist ein leichter Rückgang der Pünktlichkeit zu verzeichnen. Der leichte Rückgang ist im Wesent­lichen auf die Ausweitung der im Pünktlichkeitsmonitoring betrachteten Busverkehre zurückzuführen (+35%).

Die Leistungsentwicklung war im ersten Halbjahr 2016 rückläufig. Sowohl in der Sparte Schiene als auch in der Sparte Bus nahm die Verkehrsleistung ab. Im Schienenverkehr wirkten hier insbesondere Leistungsverluste in den Regionen Südost, Nord und Nordrhein-Westfalen.

Die wirtschaftliche Entwicklung von DB Regio ist insbesondere durch die Entwicklung der umsatz- und leistungsstärkeren Sparte Schiene geprägt. Leistungsrückgänge wur­den durch den Wegfall der Streikeffekte aus dem ersten Halbjahr 2015 kompensiert. Die Umsatzerlöse bewegten sich auf dem Niveau des ersten Halbjahres 2015. Die Bestellerentgelte entwickelten sich dabei positiv. Dämpfend wirkte die Entwicklung in der Sparte Bus.

Einen Rückgang verzeichneten hingegen die sonstigen betrieblichen Erträge (–35,7%) infolge geringerer Schadenersatzzahlungen.

Der Materialaufwand (–1,8%) war vor allem aufgrund niedrigerer Aufwendungen für Energie infolge der Dieselpreisentwicklung sowie geringerer eingekaufter Leistungen rückläufig.

Aufgrund einer ge­­­­ringeren Anzahl von Mitarbeitern ging der Personalaufwand leicht zurück (–1,0%). Gegenläufig wirkten Tarifsteigerungen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (+0,4%) bewegten sich auf dem Niveau des ersten Halbjahres 2015.

Insgesamt stiegen die Aufwendungen im Vergleich zu den Erträgen überproportional, sodass sich die bereinigten Er­­geb­­nis­größen EBITDA und EBIT unter dem Niveau des Vergleichszeitraums bewegten.

Die Brutto-Investitionen waren aufgrund bereits im Vorjahr realisierter Zugbeschaffungen rückläufig.

Die Zahl der Mitarbeiter verringerte sich im Vergleich zum 30. Juni 2015 infolge von Ausschreibungsverlusten im Wesentlichen in der Sparte Schiene. 

Sparte Schiene

  • Entwicklung durch Ausschreibungsverluste geprägt.
  • Positive Effekte aus dem Wegfall der Streikeffekte aus dem ersten Halbjahr 2015.
  • Belastungen aus Tarifsteigerung.
 

1. Halbjahr

Veränderung

Sparte Schiene
Ausgewählte Kennzahlen [in Mio. €]

2016

2015

absolut

%

 

Reisende in Mio.

967,1

949,7

+17,4

+1,8

Verkehrsleistung in Mio. Pkm

20.524

21.181

–657

–3,1

Betriebsleistung in Mio. Trkm

229,9

234,7

–4,8

–2,0

 

Gesamtumsatz

3.790

3.783

+7

+0,2

Außenumsatz

3.621

3.595

+26

+0,7

Bestellerentgelte Schiene

1.964

1.910

+54

+2,8

EBITDA bereinigt

592

599

–7

–1,2

EBIT bereinigt

298

310

–12

–3,9

Brutto-Investitionen

112

324

–212

–65,4

Mitarbeiter per 30.06. in VZP

27.133

27.844

–711

–2,6

Die Leistungsentwicklung in der Sparte Schiene war geprägt durch eine rückläufige Verkehrs- und Betriebs­leis­­­tung insbesondere in den Regionen Südost, Nord und Nordrhein-Westfalen. Gegenläufig wirkte der Wegfall der Streikeffekte aus dem ersten Halbjahr 2015. Die Zahl der Reisenden stieg an.

Die Umsatzentwicklung bewegte sich auf dem Niveau des ersten Halbjahres 2015. Der Wegfall der Streikeffekte, der sich im Wesentlichen auf die Bestel­­ler­entgelte auswirkte, wurde durch Leistungsrückgänge nahezu vollstän-dig kompensiert.

Die sonstigen betrieblichen Erträge (–33,9%) waren infolge von geringeren Schadenersatzleistungen im Zusammenhang mit Fahrzeugprojekten rückläufig.

Der geringere Materialaufwand (–2,6%) wurde insbesondere durch preis- und mengenbedingt rückläufige Aufwendungen für Energie getrieben.

Der Personalaufwand (–1,9%) ging infolge der niedri­ge­­ren Mitarbeiterzahl zurück. Gegenläufig wirkten Tarif­stei­gerungen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (–0,4%) bewegten sich auf dem Niveau des ersten Halbjahres 2015.

Infolge von Fahrzeugzugängen stiegen die Abschrei­bun­­gen (+1,6%).

Der Rückgang der Erträge überstieg die Entlastungen auf der Kostenseite, sodass die bereinigten Ergebnisgrößen EBITDA und EBIT zurückgingen.

Die Brutto-Investitionen waren aufgrund bereits im Vorjahr realisierter Zugbeschaffungen rückläufig.

Die Zahl der Mitarbeiter verringerte sich per 30. Juni 2016 im Wesentlichen infolge von Leistungsverlusten.

Sparte Bus

  • Belastungen aus Leistungsverlusten insbesondere in der Region Südwest.
  • Optimierung des Geschäftsportfolios wirkt positiv.
  • Anhaltend hoher Preis- und Wettbewerbsdruck belastet Fernbusgeschäft.
 

1. Halbjahr

Veränderung

Sparte Bus
Ausgewählte Kennzahlen [in Mio. €]

2016

2015

absolut

%

 

Reisende in Mio.

299,6

314,7

–15,1

–4,8

     davon Fernbus

0,4

0,3

+0,1

+33,3

Verkehrsleistung in Mio. Pkm

3.544

3.590

–46

–1,3

     davon Fernbus

124,7

79,2

+45,5

+57,4

Betriebsleistung in Mio. Buskm

284,8

279,9

+4,9

+1,8

 

Gesamtumsatz

650

661

–11

–1,7

Außenumsatz

602

610

–8

–1,3

EBITDA bereinigt

58

67

–9

–13,4

EBIT bereinigt

35

38

–3

–7,9

Brutto-Investitionen

25

15

+10

+66,7

Mitarbeiter per 30.06. in VZP

8.824

8.785

+39

+0,4

Der anhaltend hohe Preis- und Wettbewerbsdruck belastete auch im ersten Halbjahr 2016 die operative Ergeb­nis­ent­wick­­lung unseres Fernbusgeschäfts. Die Leistungs­entwicklung war hier unter anderem infolge einer Angebotsausweitung positiv. Dies führte auch zu erheblichen Auswirkungen auf die Gewinn- und Verlustrechnung. Im Folgenden ist daher die Entwicklung des übrigen Busgeschäfts erläutert.

Die Leistungsentwicklung im übrigen Busgeschäft lag infolge von rückläufigen Fahrgastzahlen und Ausschreibungsverlusten insbesondere in der Region Südwest unter dem Niveau des ersten Halbjahres 2015.

Daneben belasteten auch Preiseffekte die Umsatz­entwicklung, die insgesamt rückläufig war.

Die sonstigen betrieblichen Erträge (+21,3%) stiegen unter anderem infolge höherer interner Verrechnungen sowie gestiegener Erträge aus der Veräußerung von Bussen.

Der Materialaufwand (–5,7%) ging im Wesentlichen infolge des Dieselpreisniveaus sowie geringerer eingekaufter Auftragnehmerleistungen zurück.

Der Personalaufwand (+2,1%) stieg vor allem tarifbedingt an.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (+13,7%) erhöhten sich im Wesentlichen infolge höherer interner Verrechnungen.

Der Aufwandsrückgang war im Vergleich zum Umsatzrückgang überproportional, sodass sich die bereinigten Ergebnisgrößen EBIT und EBITDA positiv entwickelten.
Insgesamt war die operative Ergebnisentwicklung der Sparte Bus, getrieben durch die Fernbusaktivitäten, allerdings deutlich schwächer als im ersten Halbjahr 2015.

Die Brutto-Investitionen stiegen aufgrund von Fahrzeug­beschaffungen an.

Die Zahl der Mitarbeiter ist per 30. Juni 2016 aufgrund der Ausweitung des Leistungsangebots beim Fernbus leicht angestiegen. Gegenläufig wirkten die Ausschreibungsverluste vor allem in der Region Südwest.

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