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Entwicklung im ersten Halbjahr

  • Kontraktlogistik unverändert Umsatzwachstums­treiber.
  • Intensives Wettbewerbsumfeld.
  • Reduzierte Frachtraten, vor allem in der Seefracht und Luftfracht.
  • Spürbarer Einfluss von Währungskurseffekten.
 

1. Halbjahr

Veränderung

DB Schenker

2016

2015

absolut

%

 

Sendungen im euro­päischen
Landverkehr in Tausend

50.712

50.862

–150

–0,3

Luftfrachtvolumen (Export)
in Tausend t

550,6

545,8

+4,8

+0,9

Seefrachtvolumen (Export)
in Tausend TEU

976,3

953,8

+22,5

+2,4

 

Gesamtumsatz in Mio. €

7.431

7.756

–325

–4,2

Außenumsatz in Mio. €

7.400

7.728

–328

–4,2

Rohertrag in Mio. €

2.708

2.631

+77

+2,9

Rohertragsmarge in %

36,4

33,9

EBITDA bereinigt in Mio. €

294

258

+36

+14,0

EBIT bereinigt in Mio. €

200

165

+35

+21,2

EBIT-Marge (bereinigt) in %

2,7

2,1

Brutto-Investitionen in Mio. €

72

82

–10

–12,2

Mitarbeiter per 30.06. in VZP

66.822

65.560

+1.261

+1,9

Die Volumenentwicklung war im ersten Halbjahr 2016 mit Ausnahme des europäischen Landverkehrs positiv.

Haupttreiber der negativen Umsatzentwicklung waren die Luft- und Seefracht und Währungskurseffekte. Trotz des Volumenwachstums sank der Umsatz in der Luft- und Seefracht infolge von Frachtratenrückgängen. Diese waren sowohl angebots- als auch energiepreisinduziert.

Dementsprechend sank allerdings auch der Material­aufwand (–7,8%), sodass der Rohertrag insgesamt anstieg. Treiber war zudem die Entwicklung in der Kontraktlogistik. Im Vergleich zum Umsatz stieg der Rohertrag überproportional, daher entwickelte sich auch die Rohertragsmarge positiv.

Der Personalaufwand (+0,9%) lag über dem Niveau des ersten Halbjahres 2015. Dies ist insbesondere auf eine gestiegene Mitarbeiterzahl und Tarifanpassungen zurückzuführen.

Das bereinigte EBITDA und das bereinigte EBIT ent­wickelten sich allerdings insgesamt positiv. Währungskursbereinigt war die operative Ergebnisentwicklung noch etwas besser. Aufgrund einer geänderten Erfassung und Verteilung von Overheadkosten auf die Sparten ist eine Vergleichbarkeit der operativen Ergebnisgrößen auf Ebene der einzelnen Sparten im Vorjahresvergleich nicht aussagekräftig.

Die Brutto-Investitionen lagen unter dem Niveau des ersten Halbjahres 2015. Der Rückgang resultierte über­wiegend aus der Entwicklung in der Regio­­n Europa, wo nach wie vor die Investitionsschwerpunkte lagen.

Der Anstieg der Mitarbeiterzahl per 30. Juni 2016 wurde durch gestiegene Geschäfts­aktivitäten in der Kontrakt­logistik getrieben. Gegenläufig wirkte ein Rückgang im Europäischen Landverkehr.

Sparte Europäischer Landverkehr

  • Innerhalb der Bereiche System- und Direktverkehre stärkere Fokus­sierung auf internationale Verkehre.
  • Beginn der Kooperation mit GLS.
  • Hoher Wettbewerbsdruck, gesunkene Dieselpreise.
  • Weitere Optimierung der IT-Landschaft und der Stückgutverkehre.
 

1. Halbjahr

Veränderung

Europäischer Landverkehr
Ausgewählte Kennzahlen [in Mio. €]

2016

2015

absolut

%

Sendungen im europäischen
Landverkehr in Tausend

50.712

50.862

–150

–0,3

 

Gesamtumsatz

3.226

3.198

+28

+0,9

Außenumsatz

3.197

3.174

+23

+0,7

EBITDA bereinigt

91

96

–5

–5,2

EBIT bereinigt

58

51

+7

+13,7

Mitarbeiter per 30.06. in VZP

19.437

24.542

–5.105

–20,8

Das Sendungsvolumen verzeichnete infolge positiver Entwicklungen im Bereich System- (+3,1%) als auch im Bereich Direktverkehre (+8,6%) im Vergleich zum ersten Halbjahr 2015 einen Anstieg. Das Paketgeschäft (–7,6%) war dage­­gen rückläufig.

Trotz des gesunkenen Sendungsaufkommens ent­wickelte sich der Umsatz positiv. Dies resultierte insbe­son­dere aus den Bereichen System- und Direktverkehre. Gegenläufig wirkten Währungskurseffekte und das Paketgeschäft dämpfend.

Der Materialaufwand stieg im Vergleich zum ersten Halbjahr 2015 an. Dies resultierte insbesondere aus den Direktverkehren.

Aufgrund einer geänderten Erfassung und Verteilung von Overheadkosten auf die Sparten ist eine Vergleichbarkeit von Personalaufwand, operativen Ergebnisgrößen und Mitarbeiterzahl im Vorjahresvergleich nicht gegeben.

Sparte Luft- und Seefracht

  • In der Seefracht Fokus auf Auslastungs-, Kosten- und Einkaufspreisoptimierungen sowie Ausbau der Zusammenarbeit mit den Kunden.
  • In der Luftfracht Fokus auf Erweiterung der Kundenbasis und Verbesserung des Cargo-Mix.
 

1. Halbjahr

Veränderung

Luft- und Seefracht
Ausgewählte Kennzahlen [in Mio. €]

2016

2015

absolut

%

 

Luftfrachtvolumen (Export)
in Tausend t

550,6

545,8

+4,8

+0,9

Seefrachtvolumen (Export)
in Tausend TEU

976,3

953,8

+22,5

+2,4

 

Gesamtumsatz

2.988

3.427

–439

–12,8

Außenumsatz

2.986

3.424

–438

–12,8

EBITDA bereinigt

106

102

+4

+3,9

EBIT bereinigt

99

87

+12

+13,8

Mitarbeiter per 30.06. in VZP

13.104

20.177

–7.073

–35,1

Die Leistungsentwicklung war sowohl in der Luft- als auch in der Seefracht positiv:

  • In der Luftfracht stiegen die Volumina leicht an. Maßgeblich hierfür waren die Relationen Asien Europa sowie die innerasiatischen Verkehre. Gegenläufig nahm die Volumenentwicklung auf den transatlantischen und transpazifischen Routen sowie auf den Verkehren von und nach Lateinamerika und aus der Region Mittlerer Osten ab.
  • Das Seefrachtvolumen stieg ebenfalls an. Hier wirkten vor allem die innerasiatischen Verkehre, die Relationen Asien Europa sowie die transatlantischen Verkehre positiv. Die transpa­zi­fi­schen Verkehre, die innereuropäischen Relationen sowie die Verkehre in der Region Mittlerer Osten verzeichneten rückläufige Volumina.

Die Umsatzentwicklung war sowohl in der Luft- als auch in der Seefracht negativ, im Wesentlichen getrieben durch die Frachtraten- und Währungskursentwicklung.

Beides hatte allerdings gegenläufig positive Auswirkungen auf den Materialaufwand, der spürbar gesunken ist.

Aufgrund einer geänderten Erfassung und Verteilung von Overheadkosten auf die Sparten ist eine Vergleichbarkeit von Personalaufwand, operativen Ergebnisgrößen und Mitarbeiterzahl im Vorjahresvergleich nicht gegeben. 

Sparte Kontraktlogistik / SCM

  • Entwicklung anhaltend dynamisch, erneut wachstumsstärkste Sparte von DB Schenker.
  • Kapazitätsausbau im Fokus: weltweite Inbetriebnahme neuer und Ausbau bestehender Logistikzentren, unter anderem in Australien, Deutschland, Frankreich und Tschechien.
 

1. Halbjahr

Veränderung

Kontraktlogistik/SCM
Ausgewählte Kennzahlen 
[in Mio. €]

2016

2015

absolut

%

 

Gesamtumsatz

1.218

1.130

+88

+7,8

Außenumsatz

1.218

1.130

+88

+7,8

EBITDA bereinigt

70

72

–2

–2,8

EBIT bereinigt

43

45

–2

–4,4

Mitarbeiter per 30.06. in VZP

19.012

19.953

–941

–4,7

Die Umsatzentwicklung in der Sparte Kontraktlogistik/SCM war im ersten Halbjahr 2016 anhaltend deutlich positiv. Hier machte sich die gute Geschäftsentwicklung im Bestands- und Neukundengeschäft bemerkbar. Gegenläufig wirkten negative Währungskurseffekte.

Mit der Geschäftsausweitung stieg auch der Material­­aufwand. Dämpfend wirkten Währungskurseffekte.

Aufgrund einer geänderten Erfassung und Verteilung von Overheadkosten auf die Sparten ist eine Vergleichbarkeit von Personalaufwand, operativen Ergebnisgrößen und Mitarbeiterzahl im Vorjahresvergleich nicht gegeben. 

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