• Suche
  • Druck-Center
  • Download Center
  • IR-Kontakt

Deutscher Güterverkehr

Gesamtmarktentwicklung im Auftaktquartal 2016 nach eigenen Berechnungen schwach. Stützend wirkt vor allem der Leistungsanstieg im Straßengüterverkehr:

  • Preis- und Wettbewerbsdruck hat sich inter- und intramodal weiter erhöht.
  • Anhaltend nachteilige Kostenentwicklung der Schiene gegenüber Lkw und Binnenschiff schwächt Wettbewerbs­­position weiter.
  • Leistung der Binnenschifffahrt im ersten Quartal 2016 um 7,7% unter Vorjahresniveau mit deutlichen Rückgängen in den Bereichen Getreide, Kohle, Metalle/Metall­­erzeugnisse sowie Erze/Steine/Erden. Auch Containerverkehre mit negativer Entwicklung. Neben insgesamt schwachen Konjunkturimpulsen vor allem zurückzuführen auf Hochwasser und starke Entwicklung zu Jahres­­beginn 2015.

Schiene

  • Im ersten Jahresdrittel 2016 entwickelte sich der Schie­nen­­g­üterverkehr nach eigenen Berechnungen verhalten positiv und damit schwächer als erwartet. Gründe waren unter anderem ausbleibende Impulse aus Schlüsselindus­­trien wie zum Beispiel Montan und Chemie. Die in der amt­­lichen Statistik dargestellte unterjährige Entwicklung ist aufgrund einer Datenrevision für das Jahr 2015 überzeichnet.
  • Während DB-Verkehrsleistung im ersten Halbjahr 2016 unter dem Vorjahresniveau blieb, setzte sich die überdurchschnittliche Entwicklung und damit auch die Verbesserung der Marktposition der konzernexternen Bahnen fort.
  • Ursache für die gute Entwicklung der Wettbewerber sind vor allem ein deutlich geringerer Anteil an Montan­verkehren, ein geringer Anteil der besonders stark in Konkurrenz zum Lkw stehenden Einzelwagenverkehre und intramodale Verkehrsverlagerungen.

Straße

  • Verkehrsleistungsanstieg bis Mai 2016 nach eigenen Berechnungen um über 2%.
  • Neben kräftigen Impulsen aus bedeutender Baubranche auch durch positive Konsumstimmung gestützt.
  • Straße profitiert weiterhin von niedrigen Dieselkosten.
  • Basierend auf der Mautstatistik des Bundesamtes für Güterverkehr wird das Wachstum durch im Ausland zugelassene Fahrzeuge getragen. Überdurchschnittlich entwickeln sich dabei weiter die Lkw aus Kroatien, Rumänien, Bulgarien, Litauen, Slowenien und Polen. 
zur GRI-Übersicht
nach oben