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Energiemärkte lassen Tiefstpreise hinter sich

Die zentrale Hedge-Politik des DB-Konzerns zielt darauf, Folgen von Energiepreisschwankungen zu minimieren. Die Entwicklung der Marktpreise schlägt daher nicht vollumfänglich auf unsere Aktivitäten durch.

Ungeplante Ausfälle beeinflussen Ölpreis 

Brent [in USD/BBL]

1. Halb-
jahr 2016

2015

absolut

%

Durchschnittspreis

41,2

53,6

–12,4

–23,1

Höchstpreis

52,9

69,6

Tiefstpreis

27,1

36,0

Stichtagspreis per 30.06.2016/31.12.2015

49,7

37,3

+12,4

+33,2

Quelle: Thomson Reuters
  • Nach schwachem Start der Konjunktur und Aufhebung der Sanktionen gegen Iran fiel der Brentpreis im Januar auf den niedrigsten Stand seit November 2003. Im Kampf um Marktanteile sorgten die Diskussionen über eine Fördergrenze der OPEC für starke Preisausschläge.
  • Aufgrund preisbedingter Förderrückgänge in der US-amerikanischen Schieferölindustrie und ungeplanter Ausfälle in Kanada, Nigeria und Venezuela wies der Ölmarkt im Mai überraschend eine leichte Unterversorgung auf.
  • Nach Ausbau der Raffineriekapazität und Lockerung der Importbedingungen erreichten Chinas Rohöleinfuhren neue Höchstwerte.
  • Finanzinvestoren waren stark am Ölmarkt involviert und setzten auf steigende Preise.
  • Angesichts des Förderrückgangs erreichte der Brent Anfang Juni den höchsten Stand seit Oktober 2015. Das Brexit-Votum setzte den Ölmarkt nur vorübergehend unter Druck.

Strommarkt vollzieht Trendwende

Entwicklung Energiepreise

1. Halb-
jahr 2016

2015

absolut

%

Grundlaststrom (Folgejahr) in €/MWh

Durchschnittspreis

23,9

30,9

–7,0

–22,7

Höchstpreis

28,8

34,1

Tiefstpreis

20,7

26,6

Stichtagspreis per 30.06.2016/31.12.2015

26,3

26,6

–0,3

–1,1

Emissionszertifikate in €/t CO₂

Durchschnittspreis

5,7

7,7

–2,0

–26,0

Höchstpreis

8,3

8,7

Tiefstpreis

4,3

6,3

Stichtagspreis per 30.06.2016/31.12.2015

4,5

8,3

–3,8

–45,8

Quelle: Thomson Reuters
  • Massiver Zubau an erneuerbaren Energien führt immer häufiger dazu, dass nicht nur negative Preise in einzel­­nen Stunden am deutschen Spotmarkt aufgerufen werden, sondern dass auch mitunter der Tagespreis im Minus notiert.
  • Auf Basis schwacher Wirtschaftsaussichten wurden am Stromterminmarkt Anfang Februar neue Tiefststände realisiert. Angesichts steigender Primärenergiepreise und schwindender Konjunktursorgen erreichte der Grundlastkontrakt für das Folgejahr in der zweiten Junihälfte sein bisheriges Jahreshoch.
  • Nach einem Preisrutsch zu Jahresbeginn ließen Pläne aus Frankreich, eine Untergrenze für den Preis von Emis­­sionsrechten festzulegen, diesen bis über die 7-€-Marke klettern. Das Brexit-Votum führte zu Sorgen um den Fortbestand des Emissionshandelssystems und wieder zu einem Preiseinbruch.
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