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Euro-Abwertungstrend beendet

Der in den letzten Jahren zu beobachtende Abwertungstrend des Euros gegenüber einer Vielzahl von Währungen setzte sich im ersten Halbjahr 2016 nicht fort. Vielmehr folgte der starken Abwertung des Vorjahres eine moderate Gegenbewegung.

Die höhere Stabilität der Gemeinschaftswährung ist primär auf die im internationalen Vergleich robuste wirtschaftliche Entwicklung des Euro-Raums zurückzuführen. Hierdurch wurden, trotz einer weiter expansiven Geld­politik der Europäischen Zentralbank (EZB), wieder stärker internationale Investoren angezogen.

Die durch das Brexit-Votum im Juni gestiegene Risiko­wahr­­nehmung wirkte dem seit Jahresanfang zu beobachtenden Trend einer Aufwertung des Euros gegenüber Drittwährungen entgegen.

Die Umsatzentwicklung des DB-Konzerns wurde auch durch Währungskurseffekte beeinflusst. Im ersten Halbjahr 2016 betrugen diese Effekte –279 Mio. € und resultierten im Wesentlichen aus der Entwicklung des britischen Pfunds zum Euro. Die Verlautbarungen der Bank of England (BoE), es mit einer Leitzinserhöhung nicht eilig zu haben, sowie die Brexit-Entscheidung setzen das Pfund unter Abwertungsdruck. Neben dem britischen Pfund wirkten sich die folgenden Entwicklungen auf unsere Fremdwährungsanleihen aus:

  • Auch der Schweizer Franken zeigt sich nach der sprunghaften Aufwertung aus dem Vorjahr deutlich stabiler.
  • Der Abwertungsdruck auf die norwegische Krone bleibt bestehen. Gründe sind das nach mehreren Leit­zins­­sen­­­kungen der norwegischen Notenbank fast verschwundene Zinsdifferenzial zum Euro und der sich erwartungsgemäß nur langsam erholende Ölpreis. 
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