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Weltwirtschaft ohne Dynamik

Das globale Wirtschaftswachstum enttäuschte im bisheri­­gen Jahresverlauf. Der Welthandel litt weiter unter den niedrigen Rohstoffpreisen und den in der Folge schwachen Investitionen in diesem wichtigen Sektor. Schwellenländer wie Brasilien und Russland befinden sich weiter in tiefer Rezession. In den USA schwächt sich das Wachstum gegenüber dem Vorjahr ab. Eine wichtige Ursache ist die negative Entwicklung im Öl- und Gassektor. Dagegen ist das Wachs­­tum in China auch dank staatlicher Unterstützungspro­gram­­­me relativ stabil. Bestehende Überkapazitäten wirken dämpfend auf die Investitionen. In Europa wächst die Wirtschaft Großbritanniens, Polens und Schwedens 2016 bisher weiter solide. Allerdings reduzierte sich das Wachstum in Großbritannien wegen der erhöhten Unsicherheit schon im Vorfeld des Brexit-Referendums. Im Euro-Raum beschleunigte sich das Wirtschaftswachstum dagegen im bisherigen Jahresverlauf. Hierzu trugen unter anderem Spanien, Italien und Frankreich bei. Die deutsche Wirtschaft wird von der Binnennachfrage gestützt. Im internationalen Vergleich wuchs der europäische Handel verhältnismäßig stabil.

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