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Bilanzsumme leicht rückläufig



Bilanz [in Mio. €]

30.06.

2016


31.12.
2015

Veränderung

absolut

%

 

Bilanzsumme

55.519

56.059

–540

–1,0

Aktivseite

Langfristige Vermögenswerte

45.028

45.199

–171

–0,4

Kurzfristige Vermögenswerte

10.491

10.860

–369

–3,4

Passivseite

Eigenkapital

12.060

13.445

–1.385

–10,3

Langfristiges Fremdkapital

28.724

28.091

+633

+2,3

Kurzfristiges Fremdkapital

14.735

14.523

+212

+1,5

Es gab keine wesentlichen Änderungen in den International-Financial-Reporting-Standards-(IFRS)Vorschriften und zu den Konsoli­dierungs- und Rechnungs­­­­legungs­grundsätzen des DB-Konzerns, aus denen sich Veränderungen für den Konzern-Abschluss ergeben haben.

  • Die Bilanzsumme ist insgesamt leicht zurückgegangen.
  • Die langfristigen Vermögenswerte lagen leicht unterhalb des Vor­jahres­endwerts. Maßgeblich dafür war im Wesentlichen der vor allem währungsbedingte Rückgang des Sachanlagevermögens (216 Mio. ) und der immateriellen Vermögensgegenstände (202 Mio. ). Gegenläufig wirkte unter anderem der Anstieg der aktiven latenten Steuern (+171 Mio. ).
  • Der Rückgang der kurzfristigen Vermögenswerte wurde maßgeblich durch den Rückgang der flüssigen Mittel (832 Mio. ) beeinflusst. Gegenläufig wirkte vor allem der Anstieg der sonstigen Forderungen und Vermögenswerte (+220 Mio. ) sowie der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (+194 Mio. ).
  • Strukturell ergab sich daraus eine leichte Verschiebung in Richtung der langfristigen Vermögenswerte.

Auf der Passivseite ging das Eigenkapital deutlich zurück. Maßgeblich war hier der Rückgang der in den Rück­­lagen er­­fassten Änderungen im Zusammenhang mit der Neu­bewertung von Pensionen (–1.221 Mio. €) aufgrund des gesunkenen Zinsniveaus. Die Dividendenzahlung an den Bund (–850 Mio. €) sowie die in den Rück­­lagen er­­fass­­­ten Änderungen im Zusammenhang mit Vola­tilitäten von ­Währungen (–63 Mio. €) wirkten ebenfalls eigenkapital­mindernd. Gegenläufig wirkten das positive erwirtschaftete Ergebnis des ersten Halbjahres 2016 (+603 Mio. €) sowie in den Rück­­lagen er­­fasste Änderungen im Zusammenhang mit Vola­tilitäten von Sicherungsgeschäften (+166 Mio. €) insbesondere zur Absicherung von Energiepreisen. Bei einem über­proportionalen Rückgang des Eigenkapitals im Vergleich zur Bilanzsumme ging die Eigen­kapitalquote zurück.

  • Das langfristige Fremdkapital stieg an. Diese Entwicklung wurde vor allem durch den Anstieg der Pensionsverpflichtungen (+1.207 Mio. ) getrieben. Der Rückgang insbesondere der langfristigen Finanzschulden (264 Mio. ), der derivativen Finanzinstrumente (149 Mio. ) sowie der sonstigen Rückstellungen (106 Mio. ) wirkte dämpfend.
  • Auch das kurzfristige Fremdkapital stieg unter anderem in­­­folge höherer sonstiger Verbindlichkeiten (+313 Mio. ) sowie höherer im Verlauf der nächsten zwölf Monate fällig werdenden Bankschulden (+139 Mio. ) an. Dämpfend wirkte vor allem der Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (212 Mio. ) insbesondere bei DB Regio und DB Fernverkehr.

In der Struktur der Passivseite ist der Anteil des langfristigen und kurzfristigen Fremdkapitals an der Bilanzsumme angestiegen. 

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